Trott-war: Nicht nur eine Straßenzeitung!

Die Straßenzeitung „Trott-war“ wurde 1994 von engagierten Privatleuten und Journalisten gegründet. Seither erscheint sie monatlich. Zweck von Trott-war e. V. ist es, die Lebenssituation von sozial benachteiligten, langzeitarbeitslosen und obdachlosen Menschen positiv zu verändern. Die Straßenzeitung gibt ihren Problemen eine Stimme. Durch den Zeitungsverkauf verdienen sie Geld und stärken ihr Selbstwertgefühl. Trott-war bietet darüber hinaus Wohnraum für Verkäuferinnen und Verkäufer.

Der Verein schafft Arbeitsplätze für sozial benachteiligte Menschen, wodurch öffentliche Kassen entlastet werden. Rund 170 freie und festangestellte Verkäuferinnen und Verkäufer sind in 20 württembergischen Städten unterwegs.

Trott-war e. V. bietet darüber hinaus: 
  • alternative Stadtführungen an soziale Brennpunkte
  • die Initiative „Spende Dein Pfand“, die Pfandflaschen an Schulen und am Stuttgarter Flughafen sammelt
  • ein Wohnprojekt
  • ein professionelles Theater mit sozialkritischen Stücken
  • das Kunstprojekt Trott-art von, mit und für sozial benachteiligte Menschen
  • eine Kleiderkammer, ein kostenloses Frühstück sowie medizinische Hilfen

Update 2020:

Die COVID-19-Pandemie bringt sehr viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Projekte auf der ganzen Welt in erhebliche Schwierigkeiten. Auch der Verein Trott-war e.V. bildet hier keine Ausnahme. Durch kontaktbeschränkende Maßnahmen konnten die Projekte zeitweise nicht durchgeführt werden. Da der Verein ohne öffentliche Mittel arbeitet, musste er erhebliche Einbußen erleiden.
Mithilfe einer Spende für Corona-Soforthilfe, greift die Prolok Stiftung dem Verein finanziell unter die Arme und trägt so zu dessen Fortbestehen bei.

Quelle: https://trott-war.de