Mehr Mobilität für den Kreisverein:
ein neuer Rollstuhlbus macht vieles einfacher

Geschichte des Kreisverein Leben mit Behinderungen Göppingen e. V.:

Der Kreisverein entstand 1972 durch den regionalen Bedarf an Sondereinrichtungen für körperbehinderte und spastisch gelähmte Kinder. Dank des enormen Engagements der Mitglieder und zahlreichen Spendern konnte der Kreisverein 1991 eine Begegnungsstätte errichten. In den folgenden Jahren wuchs der Bedarf an einer entsprechenden Übernachtungsmöglichkeit. Deshalb wurde 2000 die Süßener Bettlad angebaut.

Trotz seiner fast 50-jährigen Vereinsgeschichte ist der Kreisverein keineswegs „eingerostet‟. Nach einem Vorstandswechsel hat sich in den letzten Jahren vieles getan — das Angebot und die Räumlichkeiten werden kontinuierlich modernisiert und erweitert. Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise ein sehr erfolgreiches 24h-Benefiz-Rollstuhlrennen, an dem 27 Teams teilnahmen, im Eichenbachstadion in Eislingen organisiert. Zudem wächst die Vielfalt an Freizeitangeboten (Sporttreff, Musikgruppe, …)  stetig.

Ziele und Aufgaben des Vereins:

Der gemeinnützige Kreisverein unterstützt und fördert Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige. Als grundlegende Aufgaben hierfür sieht der Verein die Aufklärung von Menschen und das Schaffen von Begegnungen. Der Kreisvereins lebt weitgehend durch das ehrenamtliche Engagement der über 200 Mitglieder. Gemeinsam werden Projekte gestemmt und Probleme bewältigt.

Zum Vereinsleben gehören:

  • die Begegnungsstätte – ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung
  • die „Süßener Bettlad‟ – ob Schulklassen, Familien, Freizeitaktivisten, Reisegruppen etc. – hier können Menschen mit und ohne Behinderungen, betreut oder auch selbstständig, ihren Bedürfnissen gerecht übernachten
  • die Kerzenwerkstatt – sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Förderung der Kreativität

Prolok unterstützt den Kreisverein

Mithilfe der Prolok Stiftung konnte Ende September 2020 ein neuer Rollstuhlbus für den Verein angeschafft werden. Dank des neuen Busses können in Zukunft mehrere Rollstuhlfahrer*innen gleichzeitig zu Angeboten, Veranstaltungen und Freizeiten gefahren werden. Da bislang lediglich der Transport eines Rollstuhls möglich war, mussten stets mehrere Fahrzeuge genutzt oder Wege mehrfach gefahren werden.

Quelle: https://www.kreisverein-gp.de/